Verband wirtschaftlich unabhängiger Alters- und Pflegeeinrichtungen Schweiz
 
 
 
 
 
 
 


Differenzen in der EL-Revision: Positiv zu vermelden ist, dass der Nationalrat dem Ständerat gefolgt ist und die Mietzinsmaxima erhöht, auf 1'210 bis 1'370 Franken plus 250 Franken für die im Haushalt lebende Zweitperson. Negativ ist aber, dass die EL künftig nicht mehr für den ganzen (letzten) Monat ausgerichtet wird, sondern nur bis zum Todestag (Tagesberechnung). Die von senesuisse geforderte Finanzierung von Betreutem Wohnen wurde ausgeklammert und neu in einem eigenständigen Vorstoss behandelt.

 

Der Nationalrat will eine Vergütung der MiGeL durch die Krankenversicherer: Wie von senesuisse gefordert, soll die durch Gerichtsurteile geänderte Rechtslage wieder rückgängig gemacht werden, damit auch die professionelle Anwendung von der Krankenkasse zu übernehmen ist.

 

Der Ständerat will höhere Kostenbeteiligungen der OKP: Die Gesundheitskommission soll die Voraussetzungen schaffen, damit nicht sämtliche Kostensteigerungen – und zuletzt nun auch noch die professionell angewendeten MiGeL – auf Kosten der Restfinanzierer gehen.

 

Mitsprache der Versicherer bei den Spital-/Pflegeheimlisten: Entgegen der Empfehlung von senesuisse will der Nationalrat den Versicherern ein Mitspracherecht bei der Bewilligung von neuen Spitälern und Heimen einräumen.