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In der von senesuisse unterstützten Studie „SPOT“ wurden Daten zum Antibiotikaeinsatz und zu Infektionen in Alters- und Pflegeheimen erhoben. Nun liegen die Ergebnisse von 7‘244 Bewohnenden aus 94 Institutionen vor. Der Antibiotika-Gebrauch variiert deutlich zwischen den Sprachregionen, mit dem höchsten Gebrauch in der französischsprachigen Schweiz (5.9 Prozent versus 2.0 Prozent im Tessin und 1.8 Prozent in den deutschsprachigen Regionen). Aus Sicht der Institutionen wäre es für die Optimierung des Antibiotika-Einsatzes hilfreich, über Setting-spezifische Richtlinien, Schulungen sowie weniger Diagnostik ohne Indikation zu verfügen. Für eine Reduktion von Health-care assoziierten Infektionen bräuchte es zudem mehr in Infektionsprävention ausgebildetes Fachpersonal sowie verbindliche Grundanforderungen.


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