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Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) hat seine Prognosen aktualisiert, wie sich der Bedarf an Langzeitpflege entwickelt. Grundlage bilden einerseits die neuen Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung (2025) und andererseits die Entwicklung der Inanspruchnahme des Versorgungsangebots (SOMED und Spitex-Statistik des Jahres 2023). Die Analyse bestätigt, dass der Bedarf in den kommenden fünfzehn Jahren stark und rasch ansteigen wird und über diesen Zeithorizont hinaus hoch bleiben dürfte.

Bleibt die Versorgungspolitik unverändert, stossen die Alters- und Pflegeheime bereits vor 2030 an Kapazitätsgrenzen. Zwar ist die Inanspruchnahme seit der Pandemie zurückgegangen, doch die Pflegebedürftigkeit steigt. In der neusten Prognose wird der Bedarf an Langzeitpflege-Betten im Vergleich zur Ausgabe 2019 insgesamt leicht nach unten korrigiert (295 Pflegeheime weniger), doch der benötigte Zuwachs bleibt hoch: Bis 2040 müssten rund 37'000 zusätzliche Betten geschaffen werden (mehr als 600 neue Pflegeheime in den nächsten 15 Jahren). Aufgrund der Verlagerung in den ambulanten Bereich erwartet der Bericht alleine für die Spitex einen Bedarf von 7'400 zusätzlichen Vollzeit-Stellen bis 2040.


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