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Der neue Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) prognostiziert bis 2034 eine weitere Verschärfung des Mangels an Pflege- und Betreuungspersonal. Besonders angespannt ist die Situation bei Pflegefachpersonen auf Tertiärstufe. Der inländische Nachwuchs dürfte gemäss mittlerem Szenario lediglich 47 Prozent des benötigten Personals abdecken. Auch bei den Assistenzberufen mit EBA-Abschluss wird eine deutliche Lücke erwartet. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass neben der Ausbildung insbesondere der Verbleib im Beruf entscheidend ist. Bereits im Alter von 40 Jahren arbeitet weniger als die Hälfte der tertiär ausgebildeten Pflegefachpersonen in Spitälern, Pflegeheimen oder der Spitex.
Für Alters- und Pflegeinstitutionen unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung einer ausreichenden Ausbildung, attraktiver Arbeitsbedingungen und eines gezielten Einsatzes der vorhandenen Kompetenzen. Der Bericht sieht insbesondere in der Ausbildungsförderung, der praktischen Ausbildung, dem Verbleib im Beruf und der optimalen Entfaltung der individuellen Kompetenzen wichtige Handlungsfelder.


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