Als senesuisse begrüssen wir zwar das Ziel, die Kostenentwicklung in der OKP transparenter zu machen und vermeidbare Ineffizienzen zu reduzieren. Die vorgeschlagenen Kostenziele für die Pflege von 3,5 bis 3,6 Prozent pro Jahr erachtet senesuisse jedoch als zu tief und fordert mindestens 4 Prozent, damit dem steigenden Pflegebedarf, der demografischen Entwicklung und den höheren Personalkosten Rechnung getragen wird. Zudem müssen Verlagerungen zwischen den Versorgungsbereichen sowie die Übergangsphase bis zur vollständigen Integration der Pflege in EFAS berücksichtigt werden. Effizienzpotenziale bestehen bei den Pflegeleistungen kaum und die Versorgungsqualität darf nicht leiden.
Bei den Qualitätszielen fordert senesuisse, die Lebensqualität der Bewohnenden stärker einzubeziehen und bestehende Daten sowie medizinische Qualitätsindikatoren zu nutzen, statt zusätzliche Erhebungen einzuführen. Kosten- und Qualitätsziele müssen so ausgestaltet sein, dass Alters- und Pflegeinstitutionen ihren Auftrag zur bedarfsgerechten Pflege und Betreuung weiterhin in guter Qualität und ohne unnötigen Aufwand erfüllen können.
- Die vollständige Vernehmlassungsantwort ist unter diesem Link aufrufbar.

