
Im von Curaviva Schweiz und senesuisse geführten Programm «NIP-Q-UPGRADE» entstanden diverse praktische Instrumente für die Alters- und Pflegeinstitutionen. Seit Mitte Dezember ist die zweite Tranche davon online verfügbar. Wir empfehlen Ihnen darum, sich kurz Zeit zu nehmen und die Unterlagen auf www.artiset.ch/pflegequalitaet anzuschauen.
Im Frühling 2026 starten während dem Programm entwickelten Weiterbildungen zum Thema „Datenbasierte Entwicklung der Pflegequalität“. Sie dienen zur Förderung der Datenkompetenz und einer Kultur der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in Pflegeinstitutionen. Mit praktischen Instrumenten und personalisierter Begleitung werden Qualitätsverantwortliche und Führungskräfte dabei unterstützt, die eigenen Daten der Qualitätsindikatoren zu analysieren, sinnvolle Massnahmen abzuleiten und Projekte anhand des PDCA-Zyklus zu entwickeln und umzusetzen.
Am dritten Runden Tisch haben sich Kantone, Ärzteschaft, Spitäler, Versicherer, Pharmaindustrie, Patientenorganisationen und Wissenschaftsvertreter auf ein Massnahmenpaket zur Kostendämpfung geeinigt. Die gemeinsam erarbeiteten 38 Massnahmen in zwölf Bereichen sollen jährlich über 300 Millionen Franken einsparen – rund 1% der Krankenkassenprämien.
Im Fokus stehen der Abbau von Fehlanreizen und Ineffizienzen, ohne dass medizinisch notwendige Leistungen eingeschränkt werden. Zahlreiche Schritte basieren auf Selbstverpflichtungen der Akteure, etwa die Senkung der Verwaltungskosten der Versicherer oder die stärkere Förderung von Generika sowie die Initiative „smarter medicine“.
In der Diskussionsrunde nicht vertreten sind Pflegeinstitutionen und Spitex, da diese nicht einmal 10 % der Kosten der Krankenkassen verursachen.
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